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30-Minuten-Takt

Veröffentlicht von UL (uwe) am 15.04.2019
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Ein durchgängiger 30-Minutentakt werde mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) mittelfristig angestrebt, berichtete Meyer-Luu. Weitere Ziele seien die Reaktivierung des BahnhaltesAlfhausen, die Sicherung der Anschlüsse in Oldenburg und Osnabrück, die Verbesserung der betrieblichen Stabilität und Pünktlichkeit sowie die Reduzierung der Emissionen.
Um zeitlichen Spielraum im Fahrplan zu erhalten, werde an zusätzliche Kreuzungsmöglichkeiten gedacht und die Beschleunigung der Ein- und Ausfahrten an den Bahnhöfen, berichtete Meyer-Luu. Eine generelle Zweigleisigkeit sei bisher nicht geplant. Die unter anderen von der Allianz pro Schiene geforderte Elektrifizierung sei wegen der Kosten von über 100 Mio Euro kaum zu verwirklichen, zumal das im Bundesverkehrswegeplan nicht vorgesehen sei.
Zeitgewinn werde in einigen Jahren der Einsatz schnellerer Fahrzeuge bringen, erklärte Meyer-Luu. Bei der Antriebstechnik werde dann wohl auch Wasserstoff in Erwägung gezogen oder der Einsatz von Batteriezügen.
Alle Möglichkeiten zur Stärkung der Strecke würden jetzt gutachterlich im Auftrage der LNVG untersucht. Ergebnisse seien im Herbst zu erwarten. Bis zur Neuausschreibung des Weser-Ems-Netzes mit Betriebsbeginn 2026müssten die technischen Fragen geklärt sein.
Berichtet wurde über Wohngebietsplanung wie in Oldenburg-Süd, am Bahnhof Quakenbrück, in Bramsche und Alfhausen, die weiteres Potential für die Bahn bedeuten würden.Die Forderung, in Bersenbrückangesichts der täglich über 1.000 Ein- und Aussteiger endlich die Aufzüge an der Bahnbrücke zu installieren, bekräftigten die Ratsmitglieder Elisabeth Middelschulte und Josef Weissmann.
Die Beschleunigung der technischen Sicherung oder Schließung der Bahnübergänge in Rieste und Hesepe an der Bahnstrecke Osnabrück-Delmenhorst könne den Umstieg am Bahnhof Bramsche verbessern, erklärte Stadtratsmitglied Barbara Pöppe.Dazu könne auch die Erhöhung der Geschwindigkeit auf der Strecke Osnabrück-Oldenburg von derzeit 120 auf 140 km/h beitragen.
„Insgesamt muss die Region durch einen deutlichen Ausbau der Bahninfrastruktur dazu beitragen, um das Ziel des Deutschlandtaktes, Verdoppelung der Bahnfahrgastzahlen bis 2030, zu erreichen“, betonte der Quakenbrücker Fraktionsvorsitzende Andreas Henemann. Die Grünen wollen jetzt in ihren Kommunen über diese Planungen beraten.

 

Zuletzt geändert am: 15.04.2019 um 18:23:10

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