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„Gerechtigkeit lokal = global handeln“

Veröffentlicht von UL (uwe) am 08.09.2017
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Die Grünen-Kandidatin stellte sich vor und erörterte ihre politischen Schwerpunkte. Über die Arbeit für den Umweltschutz bei Greenpeace und dann über die Grüne Jugend sei sie in die Politik gekommen.  Nach dem abgeschlossenen Studium der Volkswirtschaft habe sie  sich zunächst kommunalpolitisch engagiert. Über die Jahre sei sie besonders über die Landespolitik zu einer Expertin für Flüchtlingsfragen geworden. Diese Aufgabe sei vernetzt mit Bereichen wie sozialer Gerechtigkeit, Bildung, Frauenrechten, Umweltschutz, Landwirtschaft, Ex- und Import und allgemeinen Wirtschaftsfragen.
Alle Frauen hatten persönliche politische Anliegen mitgebracht, welche sie während einer Vorstellungsrunde einbrachten. Themen wie Soziale Gerechtigkeit, Versorgung in der ländlichen Region, Lehrer- und Hausärztemangel, kostenloses Essen in KiTa und Schule, Zugang zu Kunst und Literatur auch für Menschen in prekären Lebenssituationen, die Förderung ökologisch orientierter Landwirtschaft und Unterstützung kleinster Höfe, Imageverbesserung für alle Landwirte, Planungssicherheit über 15 Jahre für landwirtschaftliche Betriebe,  Pflanzen- und Artenschutz.
Filiz Polat erläuterte die Bemühungen von Minister Christian Meyer um die Landwirte und die nachhaltige Landwirtschaft. Gerade der Bereich der EU-Förderung, der sich an Flächen orientiere, müsse über den Bund so verändert werden, dass nicht die industrielle Landwirtschaft die höchsten Förderbeträge erhalte und die Molkereien, die den Milchbauern den geringsten Milchpreis zahlen würden. 
Verkehr und Mobilität, ÖPNV und Fahrradstraßen verbessern, bezahlbaren Wohnraum schaffen, die Begleitung von Menschen in prekären Situationen  nicht zu vergessen, waren weitere Anliegen in der Frauenrunde. Wäre es gut, mit der CDU zu koalieren, wäre die Trennung von Kirche und Staat richtiger, auch diese Fragen wurden aufgeworfen.
Diskutiert wurde über das nordische Prostitutionsgesetz, welches den Freier bestrafe und somit die Prostitution ächte.  Vertreterinnen von SoWoDi  Osnabrück (Solidaritywith Women in Distress)  und der KFG Bersenbrück (Katholische FrauenGemeinschaft) stellten  das geplante Projekt „Schlussstrich“  vor, welches Prostituierten helfe, ein Leben frei von Prostitution zu starten. Auch hier als Fazit über die Parteigrenzen hinweg für Gerechtigkeit und Würde des Menschen einzutreten, brachten  einige Diskutantinnen die bunte Palette der politischen Themen auf einen Nenner.  
„Gerechtigkeit lokal = global handeln“, sie habe diesen Aufruf  auf dem Werbeplakat von Frau Polat gesehen, berichtet eine Teilnehmerin. Dieser Aufruf bringe die Aufgaben der Politik auf den Punkt. Das lasse sie gerne als Schlusswort stehen, so die Moderatorin am Ende der Gesprächsrunde. Sie dankte  für die vielen Anregungen und schloss mit dem  Aufruf an alle, zur Wahl zu gehen.
 

Zuletzt geändert am: 08.09.2017 um 09:20:59

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