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Grüne: Milchbauern

Veröffentlicht von UL (uwe) am 20.07.2018
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Nach Wegfall der Milchquote im Jahr 2015 würden einige Milcherzeuger im Raum Osnabrück einen Teil ihrer Milch über Frischmilchautomatenvermarkten, die den Kunden in der Regel rund um die Uhr zugänglich seien. Dieses Angebot werde manchmal um andere Erzeugnisse wie Eier, Käse und Kartoffeln ergänzt.
Denkbar wäre auch die Abgabe von Milch an den Handel. Der muss sich nach Auffassung der Grünen noch mehr bemühen, das Interesse der Kunden an Lebensmitteln aus der Region zu bedienen. „Dadurch werden die hiesigen Betriebe gestärkt und der Mehrwert bleibt vor Ort“, stellte Günter Voskamp fest. Außerdem werde das Vertrauen des Kunden in die Produkte gefördert, indem er sich selbst ein Bild von der Tierhaltung machen könne, betonte der Gehrder Bürgermeister.
Die Transparenz ihrer Tierhaltung liege vielen Landwirten am Herzen, wurde von anwesenden Biobauern versichert. Kindergartengruppen und Schulklassen seien auf den Betrieben willkommen, um zu lernen, wie landwirtschaftliche Produkte entstehen. Allerdings sei es wichtig, den Kindern vorher Grundkenntnisse zu vermitteln.
Notwendig sei auch mehr Bildung für Erwachsene, um dem mehr Wertschätzung beizumessen, was gekauft und gegessen werde.
Auch hiesige Großküchen können nach Ansicht der Grünen einen Beitrag zur Stärkung der Vermarktung der Produkte von den hiesigen Höfen leisten.
„Mensen der hiesigen Kindergärten und Schulen, aber auch Großküchen in Krankenhäusern und Heimen sollten diese Chancen nutzen“, forderte Dieter Schloms, Ratsherr der Grünen in Rieste.
Begrüßt werden von den Grünen Pläne der Europäischen Union, die Agrarförderung ab 2020 neu auszurichten und den Umweltnutzen mehr zu berücksichtigen. „Der jetzige Bundesregierung muss allerdings mehr tun, wenn sie bis 2030 den angekündigten Bioanteil von 20 % in Deutschland erreichen will“, stellte Grünen-Kreisgeschäftsführer Johannes Bartelt fest. Noch immer werde etwa ein Drittel des hiesigen Biomilchbedarfs aus Österreich und Dänemark gedeckt. Denkbar sei die Unterstützung von Großküchen bei der Abnahme von Biomilch.
Voskamp forderte die Erleichterung der Umnutzung nicht mehr für die Landwirtschaft notwendiger Gebäude für Gewerbe und Wohnen, zumal hier ein riesiger Bedarf bestehe. Zudem müsse die Kontrolle gewerblicher Agrarbetriebe verbessert werden, um Missstände und Probleme wie Überdüngung und Nitratbelastung zu beseitigen.
 

 

Zuletzt geändert am: 20.07.2018 um 14:00:15

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